13 zogen aus … und fanden das Glück!

Der Beginn
Ziel war dieses mal der roompot-Park bei Bad Bentheim, eine neue Erfahrung, eine neue Residenz. Zunächst begann die Fahrt natürlich mit einer Tour durch Enschede, während der wir für eine ausreichende Stärkung sorgten.

Im roompot angekommen mussten wir leider erkennen, dass diese Parks anders sind als die gewohnten Centerparks. Wir bekamen nicht den eigentlich gebuchten Bungalow, sondern fanden unser Domizil direkt an der Einfahrtstraße zum Parkcenter mit der Terrasse zur Straße. Kein Highlight, aber die überwiegend niederländische Gästepopulation freute sich immer wieder, wenn sie in größeren oder kleineren Trupps vorbei lief oder mit dem Fahrrad vorbei fuhr, eine derart zivilisierte Gruppe deutscher Männer vorzufinden. Freundliche Grüße wurden regelmäßig ausgetauscht und auch zeigte sich manch ein anderer Gast besorgt, ob wir denn an den Stühlen haften würden oder doch die Möglichkeit hätten, auch aufzustehen. Im Hinblick auf Völkerverständigung ein toller Erfolg.

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Leider waren die Bungalows von ihrer Ausstattung her sehr bescheiden – oder aus Parksicht sehr kostenneutral – eingerichtet. Keine vernünftige Kaffeemaschine, kein Toaster und auch kein Backofen. Alle drei wichtige Utensilien, auf die wir nun leider nicht zurück greifen konnten. Aber pfiffig, wie wir nun mal sind, haben wir gezielt Abhilfe geschaffen.

Die Aktivitäten
Nun, man muss sagen, dass diese Wochenenden natürlich nicht unter dem Gedanken stehen, unsere Körper in größere Aktivitäten zu stürzen. Es geht mehr um die Geselligkeit, die Gespräche unter Männern und die Huldigung von Kochkünsten. Das natürlich jeder von uns einen „Grill bedienen“ kann, steht wohl außer Zweifel, aber die kulinarischen Highlights waren u.a. Martins spezielle Zwiebeln mit Chili und Knoblauch, Maiks leider nur in kleinem Umfang zur Verfügung stehende eingemachten Chilischoten und last but not least die „wahnsinnigen“ Oliven von Udo.

Das gemeinsame Frühstück war ebenfalls immer ein wahrer Gaumenschmaus, denn wir wurden mit Rühreiern vom Feinsten verwöhnt.

Wichtig war daher bei aller Nahrungszufuhr natürlich, dass zum Zwecke der gesunden Verdauung eine gesteuerte Verköstigung mit geschmackvollen Alkoholika stattfand. Hinsichtlich dieser besonderen Kunst haben wir inzwischen über viele Fahrten hinweg ein besonderes Verfahren entwickelt, dass darauf abzielt, Geist und Körper in einem ständig ausgewogenen Gleichgewicht zu halten.

Drei Streiter haben es am Sonntag dann auch tatsächlich geschafft, die Saunalandschaft zu besuchen, um dort die vollkommene Entspannung zu finden.

Ansonsten wurde viel gespielt, wobei ich den Eindruck hatte, dass einige meiner Mitspieler – egal bei welchem Spiel – nur das Ziel hatten, mich nicht gewinnen zu lassen. Manchmal hat es geklappt – manchmal nicht.

Konklusion
Es war wieder mal ein schönes langes Wochenende von Freitag bis Montag und im kommenden Monat werden bereits wieder die ersten Vorbereitungen laufen, um die Märzfahrt 2012 ins schöne Sauerland auf die Beine zu stellen.

Vorerst gehören wir aber nun wieder mit Haut und Haaren und Familien, die uns schmerzlich vermisst haben!?!?!?!!?!?“