Ich habe soeben den Link zum unten gezeigten Video via Norbert erhalten. Es zeigt einen interessanten Beitrag aus der Sendung Galileo zum Thema „Bruchtest“. In dem Video zeigt Grossmeister „Kwon Jae Hwa“- 7. Dan einen Kieselsteinbruchtest.

Bruchtest Flusskiesel-Taekwon-do Grossmeister Kwon-Jae Hwa von Clipfish

 

Nach ein wenig Googlen zu diesem Thema bin ich auf folgenden Beitrag gestossen:

Wissenschaftlich bewiesen mit einem Versuchsstand der BMW AG München. Dort wo normalerweise Crashtests durchgeführt werden, ließ Meister Kwon 1984 seinen Faust- und Handkantenschlag messen.

Messgerät:
Eine piezo-elektrische Platte, die Aufprallkräfte von bis zu 100.000 Newton, also 10 Tonnen Wucht bei einer Fehlerquote von nur 0,3 % messen kann. Zusätzlich wurden die Bruchtests mit Hochleistungskameras aufgenommen.

Messwerte:
beim missglückten Versuch: 1,5 Millisekunden nach dem Aufprall wirkten 10.000 Newton (eine Tonne) auf den Stein.
beim erfolgreichen Versuch: lediglich 6.000 Newton

„Das Erstaunliche“, so Versuchsleiter Walter Altmann, „ist nicht die absolute Kraft in Newton gemessen. Wir haben einen Zuschauer schlagen lassen, und der kam immerhin auf eine halbe Tonne!“ Was aber letztlich zum Erfolg bei Großmeister Kwon führt, ist die enorme Geschwindigkeit und die fast perfekte Umsetzung der Kraft. Dass innerhalb von 1,5 ms nach dem Aufprall, also quasi im Moment des Aufpralls selbst, bereits die größte Kraft entwickelt hat, das führte zum Gelingen des Bruchtests. „Das geht nur“, vermutet der BMW-Mann, „wenn man den Stein als quasi gar nicht vorhanden betrachtet, bzw. völlig überzeugt ist, ihn durchzuschlagen.

Eine Schätzung, die die Willenskraft von Großmeister Kwon, Jae-Hwa noch besser veranschaulicht, sei hier, trotz ihrer Bedenklichkeit („wir mussten einige Größen annehmen, da sind Fehler möglich“, so ein BMW-Mann), genannt: Angenommen, die Faust von Großmeister kommt mit einer Kraft von 10.000 Newton innerhalb von 2 Millisekunden nach dem Aufprall bei einer Deformation der Hand von ca. 1 cm auf den Gegenstand auf, dann wirken etwa 66 PS auf diesen ein. Dieses Leistung ist ein extremes Beispiel geistiger Entwicklungsfähigkeit. Sie beweist, dass es möglich ist, durch hartes und beständiges Training eine körperliche und geistige Vervollkommnung zu erreichen und dabei auch allgemein akzeptierte Grenzen zu überschreiten: die Annahme, dass es unmöglich sei, einen Stein zu zerschmettern und dabei derartige Kräfte zu entwickeln, erweist sich als falsch, so verbreitet sie auch sein mag.

Diese Erkenntnis lässt sich, losgelöst von diesem Bruchtest, auf alle Lebensbereiche übertragen. Das beweist nicht zuletzt der Lebensweg von Großmeister Kwon, in dem sein unbeugsamer Wille und der Glaube an das, was er lehrt, als zentrale Elemente deutlich werden.

Quelle Artikel + Artikelbild : https://www.taekwondo-memmingen.de/kwon.html