Es ist vollbracht….!

Wochen des Trainings, der Selbstzweifel und der Detailarbeit sind vorbei und haben am Sonntag, 15. Mai 2011, in Essen ihren krönenden Abschluss gefunden. Melina d`Aiello, Linda Pape und Marco Laschinsky haben ihre Prüfung abgelegt und bestanden.

Ablauf
Zu meiner Zufriedenheit durften Melina und Linda als Prüfungserste beginnen, da sie die einzigen Poom-Prüflinge (Jugend-Schwarzgurt) waren.

Karl Schröteler (4. Dan) , Engelbert Rotalsky (6. Dan) und Joannis Lepidis (4. Dan) waren ihre Prüfer und – nachdem unsere Mädels sich an die seltsamen Kommandos von Engelbert gewöhnt hatten, lieferten sie eine respektable Prüfung ab. Die Nervosität war ihnen schon im Vorfeld anzumerken, aber sie konnten mit ihrer Leistung überzeugen. Melina schwächelte ein wenig bei der Pflichtform, Linda verpatzte komplett ihren Bruchtest. Dennoch konnten wir beide bis zur Bekanntgabe beruhigen, denn das Prüfungsergebnis war eigentlich klar.

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Langes Warten
Marco hatte das ominöse Glück, erst in der letzten Gruppe geprüft zu werden und so standen uns einige Stunden des Wartens ins Haus, die wir mit der Betrachtung von spektakulären und „spektakulären“ Leistungen verbrachten.

Endlich gestartet konnte auch Marco seine Nervosität ablegen und absolvierte aus meiner Sicht von allen 20 Prüflingen an unserem Tisch die beste Prüfung. Leider patzte auch er an den 3cm seiner Bruchtestbretter. Der Halbkreisfußtritt klappte zur Freude des Fußballens nicht und auch beim gesprungenen Seitwärtsfußstoß blieb das Brett Sieger. Dies war mit Sicherheit auch der Grund, warum ein anderes Gruppenmitglied an Tisch 1 zum besten Prüfling gekürt wurde.

Ende
Zum Abschluss der Prüfung stellten sich alle Prüflinge auf und Richard Solarski, der NWTU-Prüfungsreferent, gab bekannt, dass die Durchfaller nicht öffentlich bekannt gegeben, sondern nur die Namen derjenigen aufgerufen würden, die das Prüfungsziel erreicht hätten. Nervosität bei unseren beiden jungen Damen, aber die Erlösung folgte auf dem Fuß: sie waren die ersten Aufgerufenen, denen die Danurkunde ausgehändigt wurde.

Und somit gilt: Leistung gut – Ergebnis gut – Alles gut!