Donnerstag, 19.00 Uhr – sechs Männer, davon einige im fortgeschrittenen Alter, betreten die Halle.
Zu spüren ist eine gewisse Grundnervosität, denn diese Männer wollen ihre Kickbox-Prüfung ablegen.
Nur Marvin kommt zu spät….er hatte noch Gitarrenunterricht.

Gefordert wurden Hand- und Fußtechniken auf die Pratze, Abwehr- und Kontertechniken gegen vorgegebene Angriffe, Aufgabensparring und freies Sparring sowie umfassendes Können in Fallübungen und Selbstverteidigung.

Schon die Pratzenvorführung brachte so manchen Probanden in Schweiß, die Kampfübungen dann noch mehr. Beim Sparring zeigten sich dann teilweise einige konditionelle Mängel, die aber mit altersbedingter Ruhe „großartig“ überspielt wurden.

Die Fallübungen zeigten ein Ergebnis, das aufgrund des geringen Übungsumfangs doch beeindruckend war. Die Selbstverteidigung ließ noch einige Fragen offen, zeigte aber durchaus realistische Ansätze.

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Das Bonbon zum Schluß
Anders als beim Kickboxen üblich mussten alle  Teilnehmer den Front-, Roundhouse und Sidekick noch als Bruchtest demonstrieren. Was als harter Test angedacht war, wurde dennoch von allen mit Bravour durchgezogen. Zerstört wurden nur die Bretter….die Füße blieben unversehrt.

Aufruf an alle anderen
Vielleicht inspiriert diese Prüfung auch andere Kickboxer, die nicht mehr an Turnieren teilnehmen, ihr Können auf diese Weise unter Beweis zu stellen. Anfragen dazu können an Norbert gerichtet werden, der kein Problem darin sieht, weitere Prüfungstermine zu organisieren.

Herzlichen Glückwunsch an die erfolgreichen Teilnehmer:
Thomas und Maik zum Orange-Gurt, Hermann und Marvin zum Grüngurt, Ludger, Artur und Michael zum Braungurt. Die Letztgenannten werden sich nun auf die „Meistergrad-Prüfung“ vorbereiten, die jeweils zum Jahresende in Köln stattfindet.