kravmaga

Angereist aus seinem verträumten Heimatdort lieferte uns Gerald am Montag, 31.03.2014 wieder einen beeindruckenden Lehrgang über realistische Selbstverteidigung. Fernab von dem Glauben, dass Grundschultechniken immer wirkungsvoll sind, beschäftigten wir uns gestern mit dem Problem, wie ich einen Gegner nach einem Angriff zu Boden bekomme.

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Vieles ist denkbar, aber es immer wieder verblüffend, welche Wirkung gerade die unspektakulären Dinge haben, die rigoros und zielgerichtet eingesetzt werden. Schnörkelloses Handeln ist eigentlich ein guter Weg zum Erfolg, wenn wir an dieser Stelle Erfolg als die Chance definieren, schnellstmöglich die Möglichkeit zu haben, uns – nach Möglichkeit mit wenig Blessuren – vom Ort des Angriffs zu entfernen.

Es zeigte sich, dass das Einüben von unbekannten Abläufen immer dann behindert wird, wenn die Akteure von vorn herein „alles geben“, sowohl beim Angriff wie auch bei dem Versuch der Verteidigung. Es ist doch immer wieder wichtig, zu vermitteln, dass das geduldige Üben den größeren Erfolg bringt, da sich Bewegungsabläufe besser einschleifen.

Aber wie immer bei Gerald: lustige Anekdoten führen zu Verständnis und Erfolg und auch unsere Sportfreunde aus Marl waren begeistert und wollen wiederkommen.

Fazit: ein voller Erfolg und wir werden die Serie aufrecht erhalten.