Wo das liegt: natürlich bei Schmallenberg im Sauerland. Seit einigen Jahren das Refugium auserwählter und gestresster Männer, die sich ansonsten durch ihr aktives Training im Verein fit halten.

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Seit Jahren fahren wir nun schon im März an diesen Ort und man denkt…was soll es dieses Mal wohl Besonderes geben, denn eigentlich haben wir schon alles erlebt?? Aber die Nornen haben die Fäden wieder anders gestrickt: so auch dieses Mal, denn nach dem sonnigen Freitag stand uns ein nieseliger Samstag ins Haus.

Muntere Gespräche, Doppelkopf-Spiele – bei denen mancher angelernt wurde – für den die „Herz-Zehn“ fast immer Fehlfarbe war…ts ts ts – ging es zweimal auch um Malefiz, bekannt auch als Barrikade.

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Vier Spieler kooperieren „mehr oder weniger“, um eine Spielfigur ins Zielfeld zu bekommen. Der 1. Vorsitzende bemühte sich – wie immer – ausgleichend zu wirken, Bündnisse zu schaffen und stellte für sich die Kooperation an erste Stelle. Leider wurden alle seine Bemühungen dadurch ad absurdum geführt, dass sich eine Liga bildete, die man als „alle gegen Norbert“ bezeichnen könnte. Alle Bemühungen verliefen daher im Sand, denn das erklärte Ziel war: egal wer gewinnt….Hauptsache es ist nicht Norbert.

Natürlich ficht mich derartiges Gebaren mental nicht an, aber die Freudenrufe selbst der Zuschauer, wenn ich mal geschmissen wurde, gingen mir nach einiger Zeit schon auf den Senkel.

Nun denn: Martin gewann das erste Spiel und Mario das zweite. Herzlichen Grommek!!!

Ansonsten war alles bestens, denn das ausgesuchte Fleisch war superb und auch mitgebrachte Getränke trösteten – auch oder gerade mich – über das seltsame Verhalten meiner Mitfahrer hinweg.

Leuchtende Enten brachten Stimmung in nächtliche Badesitzungen und es trat eine Entwicklung zu Tage, die alle nicht Betroffenen vermuten ließ, manche zwei von uns seien starken hormonellen Schwankungen unterworfen. Näheres gehört nicht hierhin, war aber immer Gesprächsstoff auf und nach der Fahrt.

Vorausschauend wie wir sind, haben wir die Fahrt für 2015 schon gebucht und sind zuversichtlich, dass auch diese wieder einiges an neuen Erkenntnissen liefern wird.

PS: für die nächste Fahrt – schon im September – wäre es wünschenswert, wenn alle Mitstreiter auch Verantwortung bei den gemeinsamen Arbeiten übernehmen würden. Es ist nicht für den einen „Fron“ und für andere nur „Urlaub“.