Das Wetter war nieselig, die Temperatur eher mau, manchmal kam die Sonne ein wenig durch …. aber all dies konnte rund 30 Dodgeball-Teams aus NRW nicht davon abhalten, sich Samstag in Gladbeck zu treffen, um die Meister auszuspielen.

Auch der Budo SV im weitesten Sinne hatte zwei Teams am Start:
Geführt von Sonja Kawohl die „Hupfdohlen“ und mit dem scottish leader Eumel die „Schottisch Pogos“.
Beide Teams waren – so glaube ich wenigstens -mit unterschiedlichen Zielsetzungen angetreten. Die Hupfdohlen wollten gewinnen, die Pogos wollten trinken und ein wenig im Sand spielen. Wenn man so will, haben wahrscheinlich die Pogos ihr Ziel weitestgehend erreicht, während die Hupfdohlen dem Trinken am Ende Tribut zollen mussten.

Aber ich will nichts überstürzen.

Das Turnier der Hupfdohlen
Einige Wochenenden in der  Turnhalle hatten zu einem ansehbaren Spielkonzept geführt; die Tutus waren elastisch, schwarze Gymnastikhosen betonten wundervoll die sportlichen Beine und das rote T-Shirt leuchtete. Siegeswillen in aller Augen: Nicht nur bei Sonja. sondern auch bei Sandra, Yvonne, Ilona, Nicky und Julia.
Frauen, mitten aus dem Leben mit Familien und Ehemännern, die staunend die Dinge beobachteten.

Bei Gegnerinnen wie der Opfertruppe, der Prost Patrouille oder den Guaranted Nightmare – die im übrigen im späteren Verlauf wohl ihrem Namen alle Ehre machten – konnte man vermuten, dass es nicht leicht für die Mädels werden würde.

Aber weit gefehlt: die ersten drei gegnerischen Teams wurden mit 3:0 Punkten vom Platz gefegt und ihm verdienten Siegesrausch wurde mit Kräuterlikör gedopt. Doch was zunächst dopt, kann später dazu führen, dass die Koordination nachlässt, die Wurfkraft und die Zielgenauigkeit schwinden.

Dennoch haben sie mit viel Elan und Willenskraft den dritten Platz erkämpft und dazu unser aller Respekt und Gratulation.

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Das Turnier der Pogos
Wer je Braveheart gesehen hat weiß, dass die Schotten eine unbeugsame Kampfnation sind. Nun ja, die Schotten an sich eben nur, denn die nachgemachten Schotten kamen da schon anders rüber. Ballschnappen war schwierig. Ball werfen teilweise tuntig und mit der Beweglichkeit – mit einer bravourösen Ausnahme – war es auch nicht viel.

Der „könig“ der Schotten – kein wirklicher Braveheart – glänzte während des gesamten Turniers mehr durch Verbalerotik als durch harten körperlichen Einsatz und ein Team, das sich selbst das „Ziel“ gesetzt hat, aus 8 Spielen nur 2 Punkte holen zu wollen, kann nicht unbedingt als ehrgeizig in dieser Hinsicht eingestuft werden.

Dafür hatten sie aber den Ehrgeiz, all ihre Biervorräte gnadenlos in Leergut zu verwandeln und auch wenn der Verfasser nicht bis zum Ende vor Ort war, geht er davon aus, dass dieses Ziel restlos erfüllt wurde.

Fazit
Ob mit Ehrgeiz spielen, mit Ehrgeiz trinken oder alles nur auf der Spaßebene handhaben ist letztlich egal, denn was zählt ist die Mannschaft, die zusammensteht,  zusammen lacht,  zusammen spielt und trinkt.

Denn letztlich ist nur die Gemeinschaft wichtig und dies beweisen die Fotos eindrucksvoll!!!!!